Respektlose Jugend

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“Die junge Generation hat wirklich Respekt vor dem Alter – zumindest beim Wein, beim Whiskey und bei antiken Möbeln.” (Quelle unbekannt)

Die Jugend von heute: faul, besserwisserisch, unhöflich, ungezogen, verschmiert Wände mit Tags, trinkt zuviel, denkt zu wenig, bildet sich lieber an der Wii als mit einem Buch, wird es nie zu etwas bringen, treibt sich ständig nur rum. Am schlimmsten allerdings ist die sogenannte Jugendsprache. “Ey Alter” und selbiges. Als ob das Jugendniveau auf einem absoluten Tiefstand wäre. Stimmt’s?

“Das gab es zu unserer Zeit nicht.” Der Lieblingsspruch und die Lieblingsbeschwerde vieler Menschen älterer Generation darauf.

Wisst ihr was? DOCH. DAS GAB ES ALLES DAMALS SCHON. Die Jugend wird nicht schlimmer. Wir werden nur alle irgendwann älter. Angeblich weiser. Und sofort beginnt man, zu verallgemeinern und auf andere herabzublicken. Das Alter versteht die Jugend nicht und umgekehrt. Weil die Welten zu weit voneinander entfernt sind. Man kann sich einfach nicht mehr vorstellen, einmal jung gewesen zu sein. Dass man schief angesehen wurde, weil man Nachts noch unterwegs war, kurze Röcke trug, heimlich eine rauchte, mit der Clique unterwegs war. Erinnern Sie sich?

Plötzlich ist man weder Kind noch erwachsen. Einfach zwischendrin. Wer ist man? Was will man aus seinem Leben machen? Und das andere Geschlecht gibt es ja auch noch.

Etwas mehr Verständnis würde vieles einfacher machen. Denn irgendwann ist jede Jugend endgültig vorbei und dann sind wir schon noch lange genug erwachsen. Nur ob das wirklich etwas positives ist. Ich bin mir da nicht sicher.

Übrigens scheint es schon zu Zeiten Schillers diese Generationskonflikte gegeben zu haben, sonst wäre ihm wohl der folgende Ausspruch nie über die Lippen gekommen:

“Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, als wenn er die neue Generation schlecht macht.”

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Von der Messe ins Sanitätshaus

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Wer glaubte, die neuesten technologischen Innovationen kommen nur aus dem asiatischen Bereich, wurde letzte Woche in Leipzig bei der ORTHO + REHA –TECHNIK 2010 wahrscheinlich recht schnell eines besseren belehrt. Denn die dort präsentierten Prothesen zeigten sich auf futuristisch anmutenden Standarts – welche unsere Orthopädie-Meister immer noch ins schwärmen geraten lässt, wenn man sie zur der Michelangelo Handprothese von Otto Bock und dem POWER KNEE von ÖSSUR interviewt. ÖSSUR RHEO KNEE® (Frau) und POWER KNEE (TM) (Mann) Leider werden wahrscheinlich nur die wenigsten Betroffenen die Chance bekommen, diese zu tragen, wenn Krankenkassen immer noch mit herkömmlichen Prothesen liebäugeln. Es bleibt viel zu oft beim alten Schema: Wirtschaftlichkeit vs Menschsein.

Aber zurück zum Thema. Mich interessierten natürlich vor allem Neuerungen und Neues im Reha-Bereich. Was Kompression anbelangt entdeckte ich  verschiedene Hersteller, welche perfekt in unser Online-Sanitätshaus gepasst hätte. Leider wurde in Gesprächen immer wieder schnell klar, dass mein Unwort des Tages “Maßanfertigung” war. Ein Service den wir leider nicht anbieten können – obwohl hier schon eifrig darüber “gestritten” wurde, wer dann zum Maßnehmen Beispielweise nach Spanien fahren dürfte. :-)

Fündig wurde ich schließlich bei Reha-Artikeln für Kinder und hoffe, in nächster Zeit, einige Stücke auf careshop.de präsentieren zu können.

Anbieter von Bandagen gab es viele – und ebenso oft schienen sich die Ausstellungsstücke (leicht variiert) zu wiederholen. Etliche Neuvorstellungen waren für uns meist Bekanntes und bereits im Online-Shop – jedoch war es schon beruhigend zu sehen, dass wir was Bandagen anbelangt auf dem aktuellsten Stand sind.

Fazit: Nur nicht wieder die Visitenkarten zu Hause vergessen. Das erspart viel Zeit des Erklärens und Sätze wie “für Prospekte-Sammler haben wir nichts”.

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Männertag oder Der verschwundene Mann

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Männertag ist neben Fasching für mich die amüsanteste Festivität des Jahres. Denn wer sich als Unbeteiligter jetzt aus den Haus wagt, wird vielleicht kostenlos die herrlichsten Aufführungen auf Straßen und Fußwegen erleben können.

Männer, die sonst jede Musikalität abstreiten, beweisen lautstark und überaus atonal, dass sie im Recht liegen mit ihrer gesanglichen Einschätzung.

Eigentliche Tanzmuffel präsentieren dazu ausgefallene Choreographien, welche sich durch die raffinierte und gekonnte Beinarbeit nur von “Lord of the Dance” toppen lassen.

Und spätestens wenn der erste “Akteur” eines Ensembles auf einem ansonsten verlassenen Weg urplötzlich verschwunden ist, gewinnt die ganze Aufführung sogar an Dramaturgie. Doch schon A.C. Doyle lehrte uns – es gibt für jeden Fall eine Lösung. Diese hier könnte eine Fahrradspur sein, welche im Straßengraben entschwindet und in lauten Schnarch-Geräuschen endet.

In dem Sinne wünsche ich allen Zuschauern viel Vergnügen bei der Aufführung.

Und allen Darstellern: “Gut Durst.” Tim.Reckmann Migränemasken finden Sie übrigens auch auf www.careshop.de. ;)

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Muttertag oder Kommerztag?

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Und? Schon ein Geschenk für den Muttertag besorgt?

Ich bin ehrlich gesagt dieser Kommerz-Feiertage wie die “heilige Dreiheit” (Muttertag, Valentinstag, Weihnachten) langsam leid. Ist es wirklich notwendig, dass wir bestimmte Tage brauchen, um den Menschen zu gedenken, die wir lieben?

Nicht dass ich was gegen die Feiertage an sich hätte. Der Grundgedanke ist wirklich edel (nicht dieses Teenager “edel”, sondern im wahrsten Sinne des Wortes) – ehre deine Mutter. Ehren wie achten, anerkennen, beachten, bewundern, schätzen, loben, verehren. Aber reichen dafür wirklich ein Strauß Blumen und Pralinen? Nein, anders gefragt: Ist sowas mit Geld aufzuwiegen? Vor allem durch diese liebevoll gestalteten Tankstellensträuße.

Wohlgemerkt für eine Frau, die uns das Leben geschenkt hat, uns wickelte, die Samstage mit uns statt mit Parties verbrachte, uns vorlas, an unserem Bett saß, wenn wir krank waren, für uns da war (egal ob wir uns wieder einmal als Ekel outeten), unsere Schulbrote schmierte (auch wenn diese manchmal heimlich im Müll landeten), …

Kurz gesagt: Wenn Sie etwas zum Muttertag schenken, dann tun Sie es von Herzen. Weil sie Ihre Mutter ist. Die wohl einzige Frau, die Sie immer lieben wird – nur weil Sie ihr Kind sind. Aber schenken Sie nicht, bloß weil es Ihr schlechtes Gewissen oder ein Feiertag befehlen. Denn in dem Fall  erfreuen Sie nur die Händler. Der Umsatz dieser Tage soll übrigens angeblich nur von Weihnachten getoppt werden.

Meiner Meinung nach ist eine Einladung zu Kaffee und Kuchen in ein gemütliches Cafe bei einem netten Gespräch meist mehr wert, als alle Geschenke dieser Welt.

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Senioren im Internet – die Silver Surfer

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„Oh, heute ist es ungünstig. Ich bin mit Anne im Forum verabredet auf … .de!“ Jap. Diesen Satz hört man heute sehr häufig. Aber aus dem Mund meiner 73-jährigen Oma klang es am Telefon doch ein klein wenig seltsam. Vielleicht war mein Bild von Großeltern doch etwas zu veraltet.

Dabei ist das Internet aus unserer heutigen Gesellschaft nun wirklich nicht mehr wegzudenken. Und eifriges googeln förderte zutage, was überaus faszinierend ist. Oma gehört zu den immerhin 45% der surfenden Senioren in Deutschland über 65 Jahre. In der Sparte von 55 bis 64 Jahren sind sogar 60% der Senioren im Internet heimisch. Und das nicht nur zum chatten. Sie betreiben Onlineshopping, verkaufen auf Ebay, lesen Zeitschriften und veröffentlichen online Magazine und diskutieren eifrig in Foren.  Stephanie.Hofschlaeger

Übrigens ist die, einem Seniorenportal zufolge, älteste Internetnutzerin bereits 99 Jahre. Im Alter von 90 soll sie das www für sich entdeckt haben und wird seitdem jeden Montag zum „Silver Surfer“.

Und was beweist uns das? Nichts von wegen „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

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