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Das Jahr 2013 - Mehr Geld für die Pflege von Demenzkranken

Kaum waren die letzten Raketen am Himmel explodiert, schon gab es wieder einige Änderungen und auch für Senioren kann das Jahr 2013 vielleicht eine Neuerung bringen, die eine wahre Erleichterung bei einer heimtückischen Erkrankung im Alter sein könnte. Denn ab dem 1. Januar 2013 haben die Politiker ein Gesetz durchgesetzt, dass auch Demenzkranke mehr Pflegegeld und Hilfe erhalten sollen. Kennt man die Pflegemisere in vielen Heimen, so scheint sich jetzt ein Licht am Ende eines langen und dunklen Pflegenotstandstunnels zu zeigen. 

War die Familie finanziell gezwungen den demenzkranken Angehörigen in einem Heim pflegen zu lassen, so kann die Zahlung eines angemessenen Pflegegeldes dazu führen, dass gerade die Demenzkranken dieser Nation wieder Zuhause eine menschenwürdige Pflege erhalten können. Wer sich diese schwere Arbeit zutraut, der sollte sich jetzt an seine Krankenkasse wenden und hier stellt man einfach einen Antrag auf Pflegeleistung. Natürlich kommt dann der Medizinische Dienst und überprüft den Erkrankten und auch die Umgebung in der er lebt. So gilt generell, ist ein Mensch wegen seelischer, geistiger oder körperlicher Krankheit oder Behinderung für mehr als 6 Monate auf fremde Hilfe angewiesen, dann besteht ein Anspruch auf Pflegegeld.

Hat man den Weg zur Krankenkasse erst einmal gewagt, dann sollte man sich auch beim Sanitätshaus nach all den hilfreichen Produkten informieren, die das Pflegen eines Angehörigen wirklich erleichtern können. Vom Krankenbett bis zur Unterlage fürs Bett, immer wird man hier zur finanziellen Unterstützung durch das Pflegegeld auch eine praktische Unterstützung erfahren. Vor dem Weg zur Krankenkasse muss man sich nur versichern, dass der Pflegebedürftige auch wirklich schon 2 Jahre in der Pflegeversicherung abgesichert war. Doch die freundlichen Mitarbeiter der Krankenkassen werden alle Fragen schon vor Ort klären und niemand sollte sich scheuen, auch in diesem Jahr sich alle Hilfe zu sichern, die verhindern können, dass ein Demenzkranker sein Zuhause verlassen muss.

Möchte Familienministerin Schröder, dass immer mehr Menschen ihre Angehörigen Zuhause pflegen, so ist es schon ein großer Schritt, wenn ab dem 1. Januar 2013 auch Demenzkranke endlich Pflegegeld erhalten können. Man kann nur hoffen, dass jetzt auch viele Familien die Chance nutzen und viele Demenzkranke nicht mehr unter dem Pflegenotstand in deutschen Heimen leiden müssen. 

Bildnachweis: Demenz - © vege - Fotolia.com



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