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Der richtige Umgang mit gesundheitlichen Veränderungen im Alter

 

Bei guter Gesundheit alt zu werden, das wünschen wir uns alle. Abgesehen von Unfällen und akuten Erkrankungen können wir sehr viel dazu beitragen, unsere Gesundheit bis ins Alter zu erhalten. Frühzeitig zu einer gesunden Lebensweise zu kommen, ist ein guter Weg, lange gesund zu bleiben. Die angepasste Lebensweise beugt vielen chronischen Erkrankungen vor und steigert die Lebensqualität erheblich. 
Trotz allem gibt es altersbedingte Einschränkungen, mit denen sich ein älterer Mensch immer arrangieren muss. Doch auch in diesem Fall kann das Ausmaß der Beschwerden durch die richtigen Hilfsmittel oder frühzeitige Vorbeugung eingeschränkt werden. Nicht zuletzt hat positives Denken Einfluss darauf, wie eingeschränkt sich jeder selbst fühlt.

Was ist notwendig, um bei guter Gesundheit alt zu werden?
Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur Altersforscher, sondern auch Krankenkassen und alle Einrichtungen, die mit der medizinischen Versorgung betraut sind. Klar ist, dass medizinische und pflegerische Angebote für älter werdenden Menschen wichtiger sind als jüngere.
Die Gesundheit betrifft mehrere Aspekte: Sowohl die somatische wie psychische, die funktionale und die subjektive Gesundheit müssen betrachtet werden. Und die Gesundheit wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Gesundheitsverhalten und Lebensstil, die soziale Situation und die Lebensumstände, aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die medizinische Versorgung am Wohnort haben Einfluss auf die Gesundheit.

Alter und Krankheit sind nicht dasselbe
Es gibt altersbezogene Veränderungen und pathologische Veränderungen. Altersbedingte Schwierigkeiten und Beschwerden müssen anders behandelt werden als akute und chronische Erkrankungen. Trotzdem sollten viele Beschwerden nicht als alterstypisch hingenommen werden. Viele ältere Menschen neigen dazu, Beschwerden als unveränderbare Alterszustände zu bewerten und scheuen den Weg zum Arzt. Das kann ein großer Fehler sein, denn vielfach ist es möglich, diese Beschwerden zu lindern oder zu heilen. Je früher ein älterer Mensch bei Beschwerden seinen Arzt aufsucht, desto besser können Erkrankungen therapiert werden und kann Folgeerkrankungen vorgebeugt werden.

Das individuelle Gesundheitsempfinden
Eine weitere Dimension der Gesundheit ist das individuelle Gesundheitserleben. Davon hängt die Lebenszufriedenheit eines Menschen erheblich ab. Jeder empfindet und bewertet seine persönliche funktionale und psychische Gesundheit individuell und anders, als es die Außenwelt tun würde. Gesundheit und Krankheit kann man also nicht rein medizinisch klassifizieren.
Chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes und Krebs kann man durch gesunde Lebensweise in einem gewissen Maß vorbeugen. Krebserkrankungen sind jedoch, sobald sie auftreten, nicht selten unheilbar. Langfristig sollten sich die Behandlung mehr auf den Umgang mit der betreffenden Krankheit und der Verhinderung von Folgeerkrankungen als auf die reine Heilung konzentrieren.

Chronische Erkrankungen bei älteren Menschen
Die bei älteren Menschen häufig fest zustellende Zunahme an chronischen Erkrankungen lässt sich auf eine sukzessive Anhäufung von Risiken im Laufe des Lebens und auf physiologische Veränderungen zurückführen. Das beste Beispiel hierfür ist die Osteoporose. Im normalen Alterungsprozess nimmt die Knochendichte naturgemäß ab. Knochen werden poröser und die Gefahr für Brüche steigt. Gleichzeitig wird aber die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken, durch zu wenig Sport und Rauchen sowie falsche Ernährung begünstigt. Das wiederum führt zu Folgeerkrankungen wie beispielsweise Diabetes.
Mit dem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch von mehreren chronischen Erkrankungen betroffen ist. Man nennt diesen Zustand Multimorbidität. Dieser Personenkreis muss besonders individuell versorgt werden. Psychische Erkrankungen nehmen mit dem Alter ebenfalls zu, hier ist in erster Linie Alzheimer-Demenz zu nennen. All diese Krankheiten gefährden die Selbstständigkeit, daher ist es umso wichtiger, dem chronischen Verlauf vorzubeugen.

Ziel der Geriatrie - Herstellung und Erhaltung von Funktionen
Im Alter nimmt der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Unterstützung zu. Doch in der Geriatrie (Altersmedizin) ist heute, anders als früher, nicht immer die Heilung das Ziel aller therapeutischer Bemühungen. Fast immer geht es auch darum, Funktionen wiederherzustellen, damit der Betroffene selbstständig bleibt und ein höchstmögliches Maß an Lebensqualität erhalten werden kann. Produkte, die genau diesen Zweck dienen, finden Betroffene im Sanitätshaus in große Auswahl. Hier werden sie auch von fachlich geschulten Personal beraten, das genau weiß, welche Hilfsmittel bei welcher Indikation sinnvoll sind und welche nicht.

Das Sanitätshaus - Unterstützung für ein besseres Leben im Alter
Im Sanitätshaus finden Betroffene Produkte zu allen Bereichen, angefangen vom gesunden Schlaf und gesundem Sitzen über gesunde Füße, Inkontinenzbedarf und Kompressionstherapie bis hin zu Mobilitätshilfen und Pflege daheim. Prothetik, Rollatoren für unterschiedliche Bedarfe, technische Hilfsmittel bei Seebehinderung und diverse Pflegemittel sind hier erhältlich. Vor der Auswahl steht immer eine ausführliche Produktberatung. Selbstverständlich hält das Personal im Sanitätshaus auf Wunsch auch Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
Unabhängig von einer medikamentösen Therapie können auch Hilfsmittel dazu beitragen, die eigene, eingeschränkte Gesundheit positiv wahrzunehmen. Denn in der Wahrnehmung spielen sich verschiedene Umwelt- und Personenmerkmale wieder. Psychische Ressourcen und allgemeine Lebenszufriedenheit haben entscheidenden Einfluss darauf, wie sich ein Betroffener selbst erlebt. Nicht umsonst wird so viel über positives Denken gesprochen.


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