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Die Alzheimer Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenz-Form, die durch eine Abnahme der Denkfähigkeit sowie des Gedächtnisses geprägt wird. Die Erkrankung tritt vorwiegend bei älteren Menschen auf. So leiden etwa 2% der 65-Jährigen unter Alzheimer, bei den 70-Jährigen sind es bereits 3%, bei den 75-Jährigen 6% und bei 85-Jährigen sind 20% erkrankt. Die Entstehungsgeschichte ist bis heute nicht endgültig geklärt, man weiß lediglich, dass bestimmte Eweißablagerungen im Gehirn die Erkrankung fördern. Alzheimer verläuft sehr langsam und schleichend, die ersten Anzeichen werden oft von den Angehörigen übersehen. Viele der Erkrankten enden in der vollständigen Pflegebedürftigkeit.

Typisch für die Alzheimer-Demenz ist, dass neue Informationen nicht mehr gespeichert werden können. Deshalb kommen die Erkrankten mit neuen Lebenssituationen nicht mehr zurecht. Im späteren Verlauf ist das Kurzzeitgedächtnis beinahe komplett ausgeschaltet. Die Erkrankten können sich lediglich an Geschehnisse erinnern, die bereits viele Jahre zurück liegen. Hinzu kommt, dass gewöhnliche Bewegungsabläufe, wie zum Beispiel beim Essen durcheinander gebracht werden.

Für die Angehörigen ist die Erkrankung sehr belastend, da in fortgeschrittenem Stadium eine Rundum-Betreuung erforderlich ist. Häufig werden die eigenen Kinder von den erkrankten Eltern nicht erkannt. Diese Situation ist besonders schwierig.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Selbsthilfegruppen für Angehörige. Wenn Sie sich mit der Pflege eines lieben Verwandten überfordert fühlen, holen Sie sich Hilfe, denn Sie stehen mit Ihrem Problem keineswegs alleine da. 

Bildnachweis: © Matthias Haas - Fotolia.com



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