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Harninkontinenz

In Deutschland leiden mehr als fünf Millionen Menschen unter Harninkontinenz, die auch unter dem Namen Blasenschwäche bekannt ist. Betroffene können die Blasenentleerung nicht mehr selbst kontrollieren und verlieren unfreiwillig Urin.

Da das Thema Inkontinenz in unserer Gesellschaft leider tabuisiert wird, ist die Dunkelziffer der betroffenen Menschen wesentlich höher. Aus Scham gehen die meisten Menschen nicht einmal zum Arzt und behelfen sich mit Damenbinden aus dem Supermarkt, anstatt im Sanitätshaus nach den geeigneten Hilfsmitteln zu fragen.

Bei der Harninkontinenz kann man zwischen vier verschiedenen Formen unterscheiden:

Dranginkontinenz, Stressinkontinenz, Reflexinkontinenz und Überlaufinkontinenz.

Die Dranginkontinenz ist auch unter dem Begriff „Reizblase“ bekannt, Männer und Frauen in jedem Lebensalter können betroffen sein. Durch eine Überempfindlichkeit der Harnblase wird urplötzlich ein starker Harndrang ausgelöst, so dass der Weg zur Toilette zu weit ist und sich die Blase ohne Kontrolle entleert.

Bei Frauen, die das 50. Lebensjahr überschritten haben, ist die Stressinkontinenz die häufigste Form der Inkontinenz. Durch einen geschwächten Beckenboden, der häufig durch Geburten oder eine Hormonumstellung auftritt, kann die Harnblase den Druck beim Niesen, Husten oder Lachen nicht standhalten, so dass kleine Urinmengen unfreiwillig abgehen. Um der Ursache der Inkontinenz auf den Grund zu gehen, hat der Gang zum Arzt oberste Priorität.

Der nächste Schritt ist der Gang in das Sanitätshaus. Lassen Sie sich vom Fachpersonal beraten. Es gibt unzählige Inkontinenzartikel, auch für Sie wird das Passende dabei sein. So können Sie ungehindert und ohne Angst am normalen Leben teilnehmen. 

Bildnachweis: © Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com



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