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Muttertag oder Kommerztag?

Und? Schon ein Geschenk für den Muttertag besorgt?

Ich bin ehrlich gesagt dieser Kommerz-Feiertage wie die “heilige Dreiheit” (Muttertag, Valentinstag, Weihnachten) langsam leid. Ist es wirklich notwendig, dass wir bestimmte Tage brauchen, um den Menschen zu gedenken, die wir lieben?

Nicht dass ich was gegen die Feiertage an sich hätte. Der Grundgedanke ist wirklich edel (nicht dieses Teenager “edel”, sondern im wahrsten Sinne des Wortes) – ehre deine Mutter. Ehren wie achten, anerkennen, beachten, bewundern, schätzen, loben, verehren.

Aber reichen dafür wirklich ein Strauß Blumen und Pralinen? Nein, anders gefragt: Ist sowas mit Geld aufzuwiegen? Vor allem durch diese liebevoll gestalteten Tankstellensträuße.

Wohlgemerkt für eine Frau, die uns das Leben geschenkt hat, uns wickelte, die Samstage mit uns statt mit Parties verbrachte, uns vorlas, an unserem Bett saß, wenn wir krank waren, für uns da war (egal ob wir uns wieder einmal als Ekel outeten), unsere Schulbrote schmierte (auch wenn diese manchmal heimlich im Müll landeten), …

Kurz gesagt: Wenn Sie etwas zum Muttertag schenken, dann tun Sie es von Herzen. Weil sie Ihre Mutter ist. Die wohl einzige Frau, die Sie immer lieben wird – nur weil Sie ihr Kind sind. Aber schenken Sie nicht, bloß weil es Ihr schlechtes Gewissen oder ein Feiertag befehlen. Denn in dem Fall  erfreuen Sie nur die Händler. Der Umsatz dieser Tage soll übrigens angeblich nur von Weihnachten getoppt werden.

Meiner Meinung nach ist eine Einladung zu Kaffee und Kuchen in ein gemütliches Cafe bei einem netten Gespräch meist mehr wert, als alle Geschenke dieser Welt.

Bildnachweis: © Fotowerk - Fotolia.com



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