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Stürze ohne Folgen

Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt kontinuierlich. Gleichzeitig nehmen die Einschränkungen mit dem Alter zu. Dabei hat sich das familiäre Zusammenleben vollkommen verändert: Drei Generationen in einem Haus erlaubten häusliche Pflege als Teil des Tagesablaufs, wohingegen heute Senioren häufig auf sich allein gestellt sind. Der Gang ins Alters- oder Pflegeheim fällt schwer. Bis zuletzt halten viele an ihrer Unabhängigkeit fest. Um diese zu ermöglichen, stehen umfangreiche Hilfsmittel zur Verfügung.

Unsicherer Gang, nachlassendes Sehvermögen oder Unfälle durch Glätte führen bei betagten Personen vermehrt zu Stürzen. Besonders die Hüfte erleidet durch abnehmende Knochendichte schwerste Schäden. Ein Bruch ist häufig die Folge. Nicht jeder Senior erholt sich von diesem Sturz nachhaltig. Auch dann nicht, wenn die Knochen wieder geheilt sind. Unsicherheit ist die Folge, die dafür sorgt, dass das Haus nicht mehr verlassen und die Selbstversorgung unmöglich wird. Ein Hüftprotektor kann zwar vor dem Sturz nicht schützen, jedoch dem Bruch der Hüfte vorbeugen. Nur dann ist die verletzte Person in der Lage, aus eigener Kraft aufzustehen und sich mit den erforderlichen Hilfsmaßnahmen selbst zu versorgen. Besonders zu empfehlen, wenn der Winter so lange andauert wie in diesem Jahr.

Selbstständig bleiben

Mit beeindruckender Kraft versuchen Ältere, den Aufenthalt im Pflegeheim hinauszuzögern. Oft sind es alltägliche Arbeiten, die den Betroffenen schwerfallen, andere können sie noch sehr gut allein erledigen. Das morgendlichen Anziehen von Kleid oder Hose fällt vielen noch vergleichsweise leicht. Das tiefe Bücken um Schuhe oder Strümpfe anzuziehen, stellt jedoch eine deutliche Hürde dar. Auch hier kann das Sanitätshaus mit sinnvollen Hilfen mehr Lebensqualität ermöglichen. Strumpfanzieher und Stiefelknecht erlauben das Ankleiden ohne Bücken. Lösungen sind selbst für das kraftraubende Anziehen von Kompressionsstrümpfen zu erhalten und sorgen auf diese Weise dafür, dass den Beinen Entlastung widerfährt.

Hilfe für Helfer

Immer mehr Familien entscheiden sich dazu, pflegebedürftige Personen in den eigenen Haushalt aufzunehmen, anstatt sie in ein Senioren- oder Pflegeheim zu geben. Diesen Menschen schuldet unsere Gesellschaft tief empfundenen Respekt. Aufopferungsvoll und mit Hingabe erlauben sie es ihren Angehörigen, einen würdevollen Lebensabend in vertrauter Umgebung zu erleben. Doch Altenpflege ist kräftezehrend. Zur Mobilisierung verbliebener Kräfte beim Senior sollte er über Hilfsmittel verfügen, die es ihm erlauben, so viele Handlungen wie möglich allein auszuführen. In den Bereichen, in denen das ältere Familienmitglied Unterstützung durch Dritte benötigt, können die Helfer sinnvolle Hilfsmittel aus dem Fachhandel erhalten.

Bildnachweis: © Winne - Fotolia.com



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