Menu

Wohnen und Leben im Alter

Gesund und fit bis ins hohe Alter - ein Zustand, der für Senioren längst nicht mehr nur als unerreichbarer Wunsch betrachtet wird. Mit zunehmendem Alter machen sich zwar Alterserscheinungen bemerkbar. Jedoch kann man diesen Einschränkungen mit geeigneten Hilfsmitteln sowie einer individuell angepassten Wohneinrichtung entgegenwirken, sodass ein ausgefülltes Leben in den eigenen vier Wänden wunderbar möglich ist. 

Damit Senioren so lange wie möglich ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, sollten sie sich um mögliche Hilfen bemühen. In vielen Fällen können Personen bei Pflegebedürftigkeit unterschiedliche finanzielle Hilfen in Anspruch nehmen.

Sturzgefahr? Nein, Danke!

Es fällt im Alter wesentlich schwerer, auf Unebenheiten des Untergrunds zu reagieren. Leider lassen im Laufe des Lebens Reaktionszeit und Beweglichkeit nach. Daher sollten am besten alle gefährlichen Stolperfallen dringend aus der Wohnung entfernt werden. Zusätzlich können sich Senioren mit Übungen zur körperlichen Fitness vor möglichen Stürzen schützen. 

Wer sich für seine Kraft und Ausdauer nicht einsetzt, wird merken, dass nicht nur das Treppensteigen anstrengender wird. Ein unsicherer Gang ist die Folge, was wiederum oft zu einem Sturz mit schwerwiegenden Verletzungen führen kann. Das Muskel- und Skelettsystem kann bereits mit wenig Training gefördert werden. Hierfür eignen sich zahlreiche Mobilitätshilfen. Einige Übungen am Tag mit einem Igelball oder Theraband verbessern die körperliche und dadurch meist auch die seelische Verfassung immens. Spezielle Trainingsgewichte und -hanteln erhöhen die Muskelmasse. Alle physischen Verbesserungen helfen dabei, dass sich Senioren sicherer beim Gehen und Stehen fühlen.

Igelbälle von Russka - Copyright RusskaStürze im Alter müssen als gravierendes gesundheitliches Risiko betrachtet werden. Ältere Menschen stürzen häufig, wobei dies meist bei den alltäglichen Verrichtungen geschieht. Die Gründe sind weitreichend. Zu den Auslösern zählen sicherlich neben einem teilweise riskanten Verhalten auch die alters- bzw. krankheitsbedingten Einschränkungen, die sowohl körperlich als auch psychisch bedingt sein können. Ein sehr bedeutender Faktor bei Stürzen im Alter stellt allerdings die Wohnsituation dar.

In jeglicher Hinsicht auf das Alter einstellen

Die eigene Wohnung weist im Alter einige große und kleinere Tücken auf. Sie ist selten alterstauglich und barrierefrei. Das beginnt bei den unpraktisch gestellten Möbeln, welche die Wohnung ungünstig einengen und die Mobilität einschränken. In dieser Situation sollte nicht gezögert werden. Es ist besser, sich von einigen Möbelstücken zu trennen, als ständig mit Gehstock, Rollator oder Rollstuhl am Mobiliar anzustoßen. 


Um grundsätzlich mobil zu bleiben, eignet sich innerhalb, aber auch außerhalb der Wohnung die Anschaffung eines Rollators. Bei Gehunfähigkeit eignet sich ein Rollstuhl, um am Leben teilhaben zu können. Rollstuhl sowie Rollator werden von einem Arzt verordnet und die zuständige Krankenkasse übernimmt die Kosten teilweise vollständig. Das geeignete Modell sollte unbedingt an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst sein. Die eigene Wohnung ist nicht ebenerdig? Auch dann gibt es eine Lösung: in solch einem Fall ermöglicht der Einbau eines Treppenlifts, dass andere Stockwerke mühelos erreicht werden können. Auch für die tägliche Toilette stehen älteren Menschen in der Wohnung praktische Hilfen zur Verfügung. Badewannenlifter, Badewannensitz oder Badewannen-Einstiegshilfe können sehr nützlich sein.

Ein Leben zu Hause kann selbst bei körperlichen Bewegungseinschränkungen gemeistert werden. In einigen Fällen reichen bereits kleinere Handgriffe, um große Veränderungen herbeiführen zu können. Oftmals führt allerdings kein Weg an altersgerechten Wohnumfeldverbesserungen vorbei.

Wohnen mal anders

Kann das eigene Heim nicht seniorengerecht eingerichtet werden, so besteht heutzutage die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von alternativen Wohnformen zu wählen. Es muss nicht das Pflegeheim sein, denn Senioren können beispielsweise in eine Wohngemeinschaft ziehen. Betreutes Wohnen stellt ebenfalls ein Lebensmodell für das Alter dar. Hierbei wird in Wohnanlagen mit Betreuungsangeboten eine Wohnung entweder gemietet oder wenn möglich gekauft. Eine Förderung des geeigneten Domizils für den Lebensabend kann leider nur bei Pflegebedürftigkeit durch die Pflegeversicherung erfolgen.

Kleine und große Hilfen sowie wohnungsverbessernde Maßnahmen helfen im Alter dabei, den Alltag mit praktischen Hilfen für Küche, Bad und Haushalt selbstständig zu meistern.


Kommentar schreiben
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.