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Sport und Fitness im Alter

Die meisten Menschen möchten besonders lange leben. Dabei ist es gar nicht so wichtig, wie alt man wird, sondern wie man alt wird. Natürlich kann es keiner gänzlich vermeiden, krank zu werden – weder als junger, noch als alter Mensch. Zudem nimmt die körperliche und geistige Fähigkeit im Alter ab, das ist ganz normal. Doch mit Sport lassen sich der Alterungsprozess verlangsamen und viele Erkrankungen, wie Diabetes, Bluthochdruck und sogar Demenz, vorbeugen. Denn er hält nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn fit. Der gesamte Körper wird besser durchblutet und wir fühlen uns gesund und lebendig.

Vorteile von Sport im Alter

So sollte auch im Alter nicht damit aufgehört werden. Und es spricht auch nichts dagegen, dann erst damit anzufangen. Denn wer im Rentenalter Sport treibt, bleibt nicht nur länger fit und beugt Alterskrankheiten vor, sondern schult zudem seinen Gleichgewichtssinn. Gefährliche Stürze können vermieden werden und der Alltag kann insgesamt leichter bewältigt werden. Egal, ob der Einkauf, das Treppensteigen oder der Haushalt: Wer aktiv ist, hat weniger Probleme beim Verrichten der alltäglichen Dinge und kann sein Leben auch im Alter weitestgehend ohne fremde Hilfe und Hilfsmittel bewältigen.

Welcher Sport ist der Richtige?

Welche Sportart am besten geeignet ist, hängt sehr von den individuellen Möglichkeiten, also dem körperlichen und geistigen Zustand, und dem bisherigem Sportpensum ab. Wer bereits in jungen Jahren gerne lange Radtouren gemacht hat, kilometerweit gejoggt ist, regelmäßig schwimmen war oder anderen Sport betrieben hat, hat gute Grundvoraussetzungen, dies auch im Alter fortzusetzen. Warum sollte man auch damit aufhören? Es gibt viele gute Beispiele von Senioren, die Weltklasse Leistungen abliefern. Natürlich nimmt auch ihre Kondition im Alter ein wenig ab. Doch wer einmal eine gute Ausdauer aufgebaut hat, wird diese auch in Zukunft mit regelmäßigem Training beibehalten können.

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Bild Copyright: Medi

Anders ist das bei Rentnern, die den Sport erst neu für sich entdecken. Zu spät ist es nie! Doch wer erst im hohen Alter damit anfängt, sollte sich vorab gründlich von einem Arzt untersuchen lassen. Blutdruckwerte und Blutzuckerwerte sollten gecheckt werden, ebenso wie das Herz, die Knochen und die Lungen. Ist alles ok und spricht nicht gegen Sport, sollte dennoch langsam begonnen werden, um den Körper nach und nach an die ungewohnten Bewegungen zu gewöhnen.

Je nach den individuellen Möglichkeiten und Interessen, können Sie zum Beispiel Walken, Tanzen, Golfen, Segeln, Spazieren oder Wandern. Auch Gymnastik, Kraftübungen und Pilates sind gut geeignet, um die Balance zu trainieren und die Muskeln zu stärken. Eine Mischung aus Ausdauer und Kraft ist immer am besten geeignet. Wichtig ist, dass Sie sich eine Sportart aussuchen, die Ihnen Spaß macht. Denn nur dann bleiben Sie auch dran und sind gerne aktiv, fühlen sich also nicht gezwungen.

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Bild Copyright: Trionic

Tipps für bewegungseingeschränkte Personen

Natürlich gibt es auch kranke Menschen, die bewegungseingeschränkt sind und nicht mehr so viel Kraft haben. Der natürliche Alterungsprozess verläuft bei jedem Menschen anders und das nicht nur aufgrund der Lebensweise. Doch auch dann ist es möglich, sich mit Hilfsmitteln fit zu halten. Dafür gibt es zum Beispiel den Mobilitätstrainer, mit dem die Beine und Arme vom Sofa aus trainiert werden können. So bleiben die Muskeln bestehen, die Durchblutung wird verbessert und der Kreislauf wird in Schwung gebracht. Aber auch kurze Spaziergänge, Schwimmkurse und Entspannungsübungen, wie Yoga, sind gut geeignet, trotz einer Einschränkung, fit und aktiv zu bleiben.

Russka Mobilitätstrainer

Bild Copyright: Russka

Nicht übertreiben!

Wie oft trainiert wird, ist gleich wie in jungen Jahren. Ausdauersport und Krafttraining ca. 2-3mal die Woche reicht im Prinzip aus. Ruhepausen sind wichtig, um ausreichend zu regenerieren. Optimal ist es zudem, nach seinem Gefühl zu gehen. Wenn heute die Sonne scheint und Sie Lust aufs Radfahren haben, dann machen Sie es! Und wenn Sie heute mal keine Lust haben, dann lassen Sie es. Sie wissen am besten, was gut für Sie ist und wieviel Sie sich zumuten können. Denn es soll vor allem auch Spaß machen!

Das heißt auch: Wenn etwas weh tut, Sie sich schlapp fühlen oder andere Beschwerden auftreten, unbedingt pausieren und ggf. mit einem Arzt sprechen. Sport ist nur dann gut, wenn Sie sich gut dabei fühlen! Anstrengend sein darf er natürlich, doch wer extrem schwitzt, schlecht Luft bekommt oder Schmerzen hat, macht entweder etwas falsch oder macht zu schnell zu viel. Kondition muss sich langsam aufbauen. Doch wer sich einmal für Sport und Bewegung begeistert hat, wird auch im Alter viel Freude damit haben!



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