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Wissenswertes aus der Orthopädietechnik

Orthopädietechnik ist ein vielfältiges Gebiet, das sich unter anderem mit der Erhaltung unserer Gelenke und Knochen beschäftigt, um Operationen hinauszuzögern oder zu vermeiden bzw. Nachbehandlung von OPs zu ermöglichen. Immer mehr Menschen leiden unter Problemen mit den Knien, der Hüfte, dem Rücken oder den Füßen, was teils nicht nur mit Alterserscheinungen, sondern auch mangelnder Bewegung oder Fehlstellungen zu tun hat. Früher oder später ist dann ein Besuch beim Orthopäden oder einem Sanitätshaus notwendig, um sich Bandagen, Fußeinlagen, Gehhilfen oder andere orthopädische Hilfsmittel auszusuchen.

Um Fragen vorab zu klären, finden Sie hier interessante Blogtexte zum Thema Orthopädietechnik. Wir informieren z.B. über die starke Leistung unserer Füße und Fehlstellungen dieser, geben Tipps über Prothetik-Produkte nach Amputationen und Knieorthesen und beratschlagen Sie bei der Auswahl eines passenden Produkts. Denn es ist wichtig, Fehlstellungen zu korrigieren und Schmerzen zu lindern, egal ob um eine Operation zu vermeiden oder danach zur Genesung beizutragen.

Der Kreuzbandriss gehört zu einer der häufigsten Sportverletzungen. Doch wie kommt es dazu und was kann man dagegen tun bzw. wie kann man am schnellsten wieder gesund werden? Von einem Kreuzbandriss spricht man, wenn ein Kreuzband im Kniegelenk angerissen oder vollständig gerissen ist. Das führt zu einem instabilen Gang und teils zu Schmerzen. Es kann aber auch ohne Schmerzen reißen, sodass es unbekannt bleiben kann.

Man muss kein Tennisspieler oder Golfer sein, um an einem Tennisarm oder Golferarm zu leiden. Denn die Überlastungserkrankung am Ellenbogen kann auch durch andere Bewegungen ausgelöst werden. Was ist Epicondylitis?
Bei Epicondylitis handelt es sich um einen schmerzhaften Reizzustand der Sehnenansätze von Muskeln im Bereich des Ellenbogens. Vorrangig treten die Beschwerden an Knochenvorsprüngen des Epikondylus (eine Knochenvorwölbung am Oberarmknochen) auf.

Knieschmerzen hat fast jeder mal. Treten diese jedoch häufiger im unteren Bereich der Kniescheibe auf, kann es sich um das Patella-Spitzensyndrom handeln – eine Überlastungserkrankung der Kniescheibenspitze (Patellaspitze) im Bereich des Übergangs der Knochen und Sehnen. Da es häufig bei Sportarten, die mit Sprüngen verbunden sind, wie Volleyball, Basketball, Joggen auf hartem Untergrund, oder Hochsprung, auftritt, wird es auch als Springerknie bzw. englisch jumpers knee bezeichnet.

Ihre Hand schläft immer ein, ist taub und schmerzt? Dann könnte ein Karpaltunnelsyndrom dahinter stecken, das unbedingt behandelt werden sollte! Was ist ein Karpaltunnelsyndrom?
Wer unter dem Karpaltunnelsyndrom leidet, bei dem ist der Medianus-Nerv im Handgelenk eingeengt. Dieser Nerv verläuft von den Achseln bis in die Handfläche und besteht aus sensiblen und motorischen Fasern, wodurch er für Empfindungen und Bewegungen der Hand und Finger zuständig ist. Damit das passieren kann, verläuft der Nerv durch den Karpaltunnel, der zwischen dem Handwurzelknochen und dem Karpalband verläuft. In diesem verlaufen außerdem Fingersehnen und bestimmte Handmuskeln. Ist der Karpaltunnel jedoch verengt, wird der Nerv eingedrückt und kann zudem beschädigt werden.

Fersensporn

Der Fersensporn ist ein stachelförmiger Knochenauswuchs, der bis zu 1,5 cm lang werden kann. Er entwickelt sich oberhalb oder unterhalb des Fersenbeins, so dass man vom oberen beziehungsweise unteren Fersensporn spricht. Betroffenen wird jeder Schritt zur Qual, weil sich stechende und brennende Schmerzen bemerkbar machen, die bis ins Bein ausstrahlen können. Dennoch ist Bewegung wichtig, damit das Fortschreiten der Krankheit aufgehalten wird.

Hallux Valgus bezeichnet die Fuß-Fehlstellung der großen Zehe. Nur, warum tritt diese auf und was kann man dagegen tun? Das möchten wir Ihnen hiermit näher bringen.

Unsere Füße sind treue Begleiter auf Schritt und Tritt. Geduldig tragen sie uns überall hin. Doch leider wird ihnen nur wenig Beachtung geschenkt. Sie werden in unbequemen aber modischen Schuhen versteckt und erhalten meist nur ein Mindestmaß an Pflege. Eine richtige Behandlung der Füße ermöglicht jedoch, dass sie uns noch lange und problemlos durch den Alltag tragen. Treten bereits erste Beschwerden auf, können diese mit effektiven Produkten aus dem Sanitätsbedarf gelindert werden.

Wer glaubte, die neuesten technologischen Innovationen kommen nur aus dem asiatischen Bereich, wurde letzte Woche in Leipzig bei der ORTHO + REHA –TECHNIK 2010 wahrscheinlich recht schnell eines besseren belehrt. Denn die dort präsentierten Prothesen zeigten sich auf futuristisch anmutenden Standarts – welche unsere Orthopädie-Meister immer noch ins schwärmen geraten lässt, wenn man sie zur der Michelangelo Handprothese von Otto Bock und dem POWER KNEE von ÖSSUR interviewt

Eigentlich kennt sie jeder – die 3fache Olympische Medalliengewinnerin Martina Ertl-Renz. Dass unter dem Namen ERTLRENZ auch passgenaue Skischuhe verkauft werden, wissen jedoch die wenigstens.

Im Dezember letzten Jahres eröffnete in Sachsen, genauer gesagt im Vita-Center in Chemnitz, die erste Filiale unter diesem Namen. Hier werden Skischuhe nicht nur verkauft, sondern jedem Interessenten auf den Fuß gescannt. Denn die optimale Passform ist nicht nur, und doch gerade, bei schwierigen Abfahrten ein A und O. So werden von Anfang an Druckstellen, Sohlenbrennen und Schienbeinschmerzen vermieden. Martina Ertl-Renz ließ es sich übrigens nicht nehmen, die Örtlichkeiten persönlich in Augenschein zu nehmen und wurde prompt von Autogrammwilligen bestürmt.

Wenn durch einen Unfall oder Krankheit Gliedmaßen abgenommen werden müssen, ist der Betroffene meist am Boden zerstört. Zum Glück ist die Forschung heutzutage so weit vorangeschritten, dass das betreffende Körperteil durch innovative Prothetik in seiner Funktionsfähigkeit perfekt nachgebildet werden kann. So ist es diesen Menschen möglich, sich wieder aktiv und nahezu ohne Einschränkungen im Alltag zu bewegen.

Fehlstellungen der Füße treten bei Patienten in allen Altersgruppen auf, wobei einige Erkrankungen gehäuft bei älteren Menschen vorkommen. Die Zehenfehlstellung Hallux valgus kommt beispielsweise am Häufigsten bei älteren Frauen vor. Der Großzeh knickt beim Hallux valgus immer weiter nach Innen zu den anderen Zehen, wobei der Innenballen immer weiter nach außen gedrückt wird. Begünstigt wird der Hallux valgus durch zu enge Schuhe. Ältere Menschen, die unter dieser Fehlstellung leiden, haben häufig Probleme, feste Schuhe zu tragen. In besonders schweren Fällen hilft nur ein operativer Eingriff.

Das Kniegelenk muss gemeinsam mit dem Hüftgelenk großen Belastungen standhalten. Jeder Schritt, den wir tun, wird über das Knie abgewickelt. Da ist es kein Wunder, dass das Knie auch einer großen Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Bereits beim Umknicken können die Seiten- oder Kreuzbänder verletzt werden. Bei einem Kreuzbandriss wird das gesamte Knie instabil. Zur Stabilisierung des Kniegelenkes sind beim Orthopädietechniker so genannte Knieorthesen erhältlich, die große Unterschiede in ihrer Verarbeitung und Qualität aufweisen.