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Aktive Senioren

Nicht nur körperliche Unversehrtheit ist entscheidend dafür, wie der Mensch das Alter erlebt, auch finanzielle Absicherung und geistige Vitalität sind ausschlaggebend.

Ein Leben lang gearbeitet

Für viele Senioren war das Leben arbeitsreich. Sicher freuten sich einige auf das Erreichen des Rentenalters: endlich Zeit genug für all die Dinge, zu denen man sonst nicht kommt. Doch in der Realität sieht es mitunter schon kurze Zeit später vollkommen anders aus: Freunde und Verwandte, die noch arbeiten, haben keine Zeit, wenn der Pensionär Lust verspürt, seine Freizeit mit ihnen zu verbringen. Nach wenigen Wochen ist vieles von dem nachgeholt, was man früher versäumt hat. Bald stellt sich Langeweile ein. Wer jetzt nicht aufpasst, findet schnell den Weg auf das Abstellgleis. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

In Bewegung bleiben

Es ist entscheidend in Bewegung zu bleiben, um dem schleichenden Abbau der körperlichen und der geistigen Fähigkeiten entgegenzuwirken. Viele Senioren schließen sich dafür ehrenamtlichen Gruppen an und helfen allgemein in der Gesellschaft. Eine weitere Variante ist es, seine im Berufsleben erworbenen Kenntnisse im Ausland einzusetzen. Dort kann der rüstige Rentner als sogenannter Senior-Experte nicht nur selbst zu neuen Eindrücken gelangen, sondern auch andere mit seinem Wissen unterstützen.

Bewegliche Freizeit

Wer sich diesen Anforderungen nicht mehr stellen kann oder will, sollte seine Freizeit aktiv gestalten. Auch bei physischen Einschränkungen kann der ältere Mitbürger Sport treiben oder an Freizeitgruppen teilnehmen. Produkte aus dem Sanitätshaus erlauben zum Beispiel das Schwimmen selbst bei Inkontinenz. Entscheidend ist es, dass auch ein Senior unternehmungslustig bleibt. Das unterstützt nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern hilft im Alter, noch lange geistig rege zu bleiben. Daraus wiederum resultiert eine längere Zeit der Unabhängigkeit und des selbst verantworteten Lebens. Wer Probleme damit hat, auf Fremde zuzugehen und nur noch wenige Freunde, die bereit sind, diesen Lebensabschnitt aktiv zu erleben, kann sich mit der Idee der Alterswohngemeinschaft beschäftigen. Häufig treffen hier Gleichgesinnte aufeinander und bilden neue Lebensgemeinschaften.

Alter braucht Mut

Ja, es ist ein Wagnis, noch im hohen Alter die gewohnte Umgebung zu wechseln oder ins ferne Ausland zu gehen. Menschen, die sich auf dieses Risiko eingelassen haben, berichten jedoch von einer erfüllten Zeit und der Freude, sich noch nützlich zu fühlen. Auch wenn die Schritte im Alter langsamer werden, sie können dennoch weit führen. Wagen Sie es!
 
Bildnachweis: © detailblick - Fotolia.com 


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