Menu

Kalte Hände und kalte Füße

Kalte Hände und Füße sind unangenehm und wirken sich negativ auf das gesamte Körpergefühl aus. Irgendwie macht dann alles keinen richtigen Spaß, egal ob der Spaziergang oder das Skifahren. Kein Wunder also, dass Frauen im Bett häufig dicke Wollsocken tragen, denn mit kalten Füßen fällt auch das Einschlafen schwer - denkt man doch die ganze Zeit an die eisigen Füße.

Medima Kuscheldinger Socken

Bild Copyright: Medima

Ursachen

Nässe und Kälte sind der Hauptgrund für kalte Hände und Füße, die immer als erstes auskühlen. Denn unser Körper hat das Ziel, die wichtigsten Organe im Körperinneren zu schützen, sodass im schlimmsten Fall ein mögliches Absterben der Füße bei extremer Kälte in Kauf genommen wird. Wichtig ist daher, für Trockenheit und Wärme zu sorgen. Hat sich in Schuhen und Handschuhen Nässe gebildet, lassen sich diese mit Schuhwärmern trocknen und wärmen, was gleichzeitig die Bakterien-Bildung durch Feuchtigkeit minimiert.

Therm-ic Refresher

Bild Copyright: Therm-ic

Frauen sind häufig stärker von kalten Füßen und Händen betroffen als Männer, weil Männer mehr Muskelmasse haben und sich die Körperwärme bei ihnen besser im gesamten Körper verteilen soll. Aber nicht nur das Geschlecht, sondern unter anderem auch das Alter, die Bewegung, der Beruf, die Psyche etc. spielen eine wichtige Rolle. Einen großen Einfluss hat zum Beispiel auch die Blutzirkulation im Körper. Ist diese gestört, können die Extremitäten nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Wer häufig, unabhängig von Wetter, Aktivität etc. kalte Hände und Füße hat, sollte dies bei einem Arzt abklären lassen, da auch Krankheiten, wie Diabetes, niedriger Blutdruck oder Gefäßverkalkung durch z.B. Rauchen, dahinter stecken könnten.

Was kann man dagegen tun?

Dicke Socken, wasserfeste Schuhe und warme Handschuhe sind schon mal ein guter Anfang. Die Kleidungsstücke sollten jedoch nicht zu groß und nicht zu eng sein, sondern genau passen. Denn drückt der Schuh, Strumpf oder Handschuh, wird die Durchblutung eingeschränkt, was wiederum zu kalten Händen und Füßen führen kann. Ist dagegen zu viel Platz zwischen Stoff und Haut, fehlt der wärmende Kontakt, sodass die Körperteile ebenfalls kalt bleiben.

Warme Füße

Für warme Füße gibt es aber auch technische Hilfsmittel- Denn warme Socken alleine reichen nicht immer aus. Ist der Fuß schon stark ausgekühlt, muss der Blutkreislauf wieder in Schwung gebracht werden und zwar mit Wärmewirkung von außen, z.B. einem heißen Fußbad oder beheizbaren Einlagen.

Warme Füße - Beheizbare Einlagen

Therm-ic beheizbare Einlage

Bild Copyright: Therm-ic

Beheizbare Schuheinlagen werden einfach in den Schuh gelegt und geben stetige Wärme ab. Es gibt mehrere Wärmestufen, die direkt am Akku oder per Fernbedienung verstellt werden und die Sohlen sind in verschiedenen Größen oder zuschneidbar erhältlich. Sie sorgen für warme Füße beim Wandern oder Skifahren und haben zur Sicherheit eine Abschaltautomatik. Der dazugehörige Akku kann am Skischuh befestigt werden oder über ein Verlängerungskabel in der Jackentasche mitgeführt werden. Je stärker der Akku, desto intensiver und länger ist die Wärmewirkung. Mit Plus- und Minus-Tasten kann die Temperatur reguliert werden.

Warme Füße – Beheizbare Socken

Sidas Pro Heat Set

Bild Copyright: Sidas

Es gibt aber nicht nur beheizbare Einlagen, sondern auch beheizbare Socken. Durch integrierte Heizelemente wird der gesamte Fuß warm gehalten. Die Bedienung funktioniert, ähnlich wie bei den beheizbaren Einlagen, über Knöpfe direkt am Akku. Von Lenz gibt es sogar beheizbare Socken mit Bluetooth-Funktion. Das heißt, die Temperatur kann einfach mit einer App im Smartphone eingestellt werden. Das Schöne an Socken ist, dass man sie einfach anzieht und fertig. Denn der Akku ist meist direkt in der Socke integriert, sodass man den Akku nirgends befestigen oder in der Tasche mittragen muss.

Warme Hände – Beheizbare Handschuhe

Handschuhe sind aus dem Winter nicht wegzudenken. Fast jeder hat welche zu Hause, da es an kalten Tagen damit einfach angenehmer im Freien ist. Doch noch besser sind beheizbare Handschuhe, da sie konstante Wärme an die Hände abgeben, sodass dieser auch nach langer Zeit nicht auskühlen. Wie bei den beheizbaren Sohlen, lässt sich die Wärmestufe individuell regulieren – für das persönliche optimale Wärmegefühl. Der Akku ist in den Handschuhen integriert, was die Nutzung erleichtert. Es gibt sie für Männer und Frauen in verschiedenen Größen, als Finger- oder Fausthandschuhe.

Ziener Hot Gloves

Bild Copyright: Ziener

Allgemeine Tipps am Schluss

Bewegung: Wer sich bewegt, bringt seine Durchblutung in Gang und sorgt so nicht nur für ein warmes Körpergefühl, sondern auch für warme Hände und Füße. Dazu gehören Spaziergänge an der frischen Luft – bei jedem Wetter – aber auch Treppensteigen, Kaffee-Holen im Büro etc.

Bäder: Heiße Bäder, ob nur als Fuß- oder Handbad oder für den ganzen Körper, heizen uns von innen auf und fördern ebenfalls die Durchblutung. Wichtig ist, dass die Temperatur des Wassers anfangs nicht zu heiß ist. Besser ist es, warm zu beginnen und nach und nach etwas heißer zu werden. Um den Kreislauf nicht zu schaden, sollte zudem nicht zu lange gebadet werden.

Massagen: Mit Massagen kann man Hände und Füße auch wärmen, da sich diese positiv auf den Blutfluss auswirken. Nutzen kann man dafür zum Beispiel Igelbälle.

Tee und scharfes Essen: Tee wärmt von innen, das haben Sie sicher schon gemerkt. Also lieber öfter mal auf Kaffee verzichten und sich eine Kanne Tee machen. Genauso gut funktionieren scharfe Speisen mit Chili und Co. Sie heizen uns von innen ein und fördern zugleich die Fettverbrennung.

Bild Copyright: Espressolia / pixelio.de



Kommentar schreiben
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.