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Informationen über Brustprothetik

Es gibt verschiedene Gründe für Brustamputationen. Ein schwerer Schritt ist es immer. Wir wollen Sie umfassend über das Thema Brustprothetik aufklären und Ihnen bei der Auswahl von Brustprothesen, Dessous und Pflegeprodukten behilflich sein.

Was ist eine Brustamputation?

Der medizinische Begriff ist Mastektomie. Dabei handelt es sich um die ein- oder beidseitige Entfernung der Brustdrüse, meist bei Frauen, teils aber auch bei Männern. Der Warzenhof mit der Brustwarze bleibt erhalten, sodass die die Mastektomie nicht immer mit der Amputation der kompletten Brust gleichzusetzen ist.

Indikationen

  • bösartige Erkrankungen (Brustkrebs)
  • sehr große Brüste (bei Frauen: Hypermastie, bei Männern: Gynäkomastie)
  • gutartige Tumore
  • Prophylaxe bei familiärem Brustkrebsrisiko
  • geschlechtsangleichende OP bei Transsexuellen

Formen der Mastektomie

  • Subkutane Mastektomie: Hierbei wird der Brustdrüsenkörper ohne Haut, Brustwarze (Mamille) und Warzenhof entfernt.
  • Einfach Mastektomie: Die Brust wird mit Hautspindel, Mamille, Fettgewebe und Weichteilen des Brustmuskels entfernt.
  • Modifiziert radikale Mastektomie: Zusätzlich zur einfachen Mastektomie werden die Lymphknoten in der Achselhöhe entfernt.
  • Radikale Mastektomie: Hierbei werden zusätzlich die großen Brustmuskeln entfernt, was heute kaum mehr gemacht wird.
  • Reduktionsmastektomie: Das ist die kosmetische OP zur Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung.

Brustkrebs

Der häufigste Grund für eine Brustamputation ist Brustkrebs, von dem vor allem Frauen betroffen sind. Es handelt sich um die häufigste Krebsart von Frauen, die meist zufällig auftritt, teils aber auch erbliche oder erworbene Risikogründe haben kann. Die Amputation dient also der Heilung. Dennoch wird versucht, die betroffene Brust weitestgehend zu erhalten. Umso früher der Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Abtasten der Brüste reicht dazu meist nicht aus, da sich Tumore im Anfangsstadium noch nicht fühlen lassen. Nur eine Mammografie kann genauen Aufschluss darüber geben. Die Operation, also Amputation der Brust, soll die Verbreitung der Krebszellen im Körper vermeiden und ein erneutes Auftreten stoppen.

Rekonstruktion der Brust

Eine Brustamputation ist ein schwerer Schritt für Frauen. Teilweise besteht jetzt die die Möglichkeit einer Rekonstruktion. Die plastische Wiederherstellung erfolgt mit Eigengewebe oder einem künstlichen Implantat.

Implantatrekonstruktion:

Hier werden für eine natürliche Brustform Silikon Implantate vor oder unter die Muskulatur eingesetzt. Wurde bei der Brustamputation Haut erhalten, wird diese zur Wiederherstellung gedehnt verwendet. Komplikationen können entstehen, wenn das Silikonimplantat als Fremdkörper erkannt wird und sich Bindegewebe darum lagert. Das kann zu weiteren Operationen führen.

Eigengewebsrekonstruktion:

Für diese Variante wird Gewebe aus z.B. dem Bauch, Rücken oder dem Gesäß entnommen. Dabei handelt es sich um Haut, Fettgewebe und teils Muskulatur. Es wird zur Brust geformt, an die Blutgefäße angeschlossen und kann zu einem natürlichen Gefühl und einer angenehmen Brustform führen. Die neue Brust hält ein Leben lang, ist körperwarm und reagiert auf körperliche Veränderungen.

Rekonstruktion mit Eigenfett:

Bei der seltenen Form der Brustrekonstruktion wird das Brustvolumen durch Einspritzen von körpereigenem Fettgewebe, das vorher an geeignet Körperpartien abgesaugt wurde, vergrößert. Möglich ist das nur, wenn die Haut der Brust weitestgehend erhalten bleiben konnte. Da das Fettgewebe häufig wieder zum Teil abgestoßen wird, sind mehrere OPs notwendig.

Brustprothetik

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Schon nach der Amputation erhalten Patienten eine weiche Prothese aus z.B. Schaumstoff. Sie soll die Haut schonen und zur Heilung beitragen. Zum Ersatz der Brüste im Alltag danach können dann Brustprothesen und Brustepithesen aus Silikon getragen werden. Sie sind leicht, hautfarben und können in verschiedenen Formen ausgesucht werden, um sie der eigenen Körperform, dem Gewicht etc. anpassen zu können. Brustprothesen müssen fest sitzen, auch bei Bewegungen und angenehm zu tragen sein. Möglich ist das z.B. mit Amoena Brustprothesen, die es in verschiedenen Größen und Brustformen gibt. Diese sind selbsthaftend, verrutschen nicht, sind temperaturausgleichend und angenehm zu tragen. Denn die Rückseite hat eine vollflächige Perlhaftfläche aus Haftsilikon. Das heißt, dass sie sich bei Körperbewegungen mitbewegen und sich sehr natürlich anfühlen.

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Pflege von Haut und Prothese

Da die Prothese im Alltag lange getragen wird, sollte sie auch regelmäßig gründlich gereinigt werden. Das gilt aber auch für die Haut darunter. Optimal verwendet man spezielle Pflegeprodukte für Brustprothetik, z.B. das Amoena Skin Preperation Tonic. Er reinigt die Haut schonend und gründlich, entfernt Hautfett und Hautschüppchen und sorgt für eine bessere Haftung der Brustprothese. Die Prothese selbst kann man mit der Amoena Soft Cleanser Reinigungslotion reinigen. Sie reinigt sanft, enthält die Haftkraft und entfernt Hautrückstände. Am besten ist, dafür eine Spezialbürste zu verwenden und die Epithese danach mit Wasser abzuspülen und lufttrocknen zu lassen. Auch föhnen mit niedriger Temperatur ist möglich.

Dessous und Bademode

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Für Trägerinnen von Prothesen für die Brust gibt es Spezial-BHs- und Bademoden. Sie sind modern geschnitten, angenehm zu tragen und in verschiedenen Designs und Größen erhältlich. Die Prothesen-BHs haben zudem integrierte Taschen für besseren Halt der Prothesen. Sie haben verstellbare, bequeme Träger, einen variablen Hakenverschluss und sanfte Bügel, die nicht drücken. Neben edlen und schicken Modellen mit passenden Slips, gibt es auch Prothesen-BHs für den Sport. Sie sind angenehm zu tragen und bieten einen guten Halt, bei ausreichend Bewegungsfreiheit.

Zudem finden Sie bei uns auch Amoena Bademode, sodass Frauen mit Brust Epithesen auch Bikinis, Tankinis oder Badeanzüge tragen können. Auch diese sehen optisch wie ganz normale Bademode aus, sodass man sich nach der OP wieder relativ normal fühlen kann. Mit speziell gefertigten Taschen halten die Prothesen sicher in der Bademode, auch beim Schwimmen. Da die Taschen auch von der Seite zugänglich sind, kann man die Prothese zudem leicht zurechtrücken, falls sie doch mal ein wenig verrutscht ist. Viele der Modelle sind unter dem Arm zur Sicherheit etwas höher geschnitten, haben ein elastisches Unterbrustband mit speziell geformten Cups und verstellbare Träger. Ein Innen-Bustier gibt hier zusätzlichen Halt und wattierte Cups sorgen für eine schöne Passform.

Wer eine Brust-OP hinter sich hat, muss also noch lange nicht auf schöne Dessous, Bikinis oder Tankinis verzichten, sondern kann sich mit Epithesen wieder weiblich, schön und sexy fühlen. Und das ist wichtig. Denn nur so kann man es schaffen, locker mit der Brustamputation umzugehen und sich weiterhin bzw. wieder als Frau fühlen.

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