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Krankheitsbilder und Indikationen für Bandagen, Teil 1: Knie- und Fußbandagen

Krankheitsbilder und Maßnahmen beim Knie

Das Knie gehört zu den größten Gelenken und damit auch zu den am meist beanspruchten, sodass es hier auch oft zu Beschwerden kommt. Das Knie stellt die Verbindung von Ober- und Unterschenkel dar und besteht aus drei Knochen, Knorpelgewebe und Bändern. Zu Beschwerden kommt es häufig aufgrund von Fehl- oder Überbelastungen oder durch generative Veränderungen im Alter.

Haben Sie das Gefühl, nicht mehr sicher gehen zu können und dass sich Ihr Bein seltsam verhält, könnte bei Ihnen eine Bandinstabilität vorliegen. Die Bänder in unserem Knie dienen der Stabilisierung des Gelenks und der Muskeln. Das geht nur, wenn die Bänder fest und stabil sind. Eine angeborene oder erworbene Bänderschwäche, durch zum Beispiel eine Sportverletzung, kann jedoch zu Schmerzen führen.

Bei einer Instabilität kommt es zu einer verstärkten Verschiebung des Unterschenkels nach hinten oder vorne. Häufig sind aber auch die Seitenbänder, die Kniescheibe oder die Gelenkkapsel betroffen. Das Krankheitsbild äußert sich durch Schmerzen und einem Instabilitätsgefühl, sodass das Gehen unsicherer wird und die Beschwerden bei Belastung zunehmen. Sogar ein Riss des Kreuzbands ist möglich, der zu Schwellungen und Blutergüssen führen kann. Spätestens jetzt ist ein Arztbesuch unumgänglich.

Zur Therapie gehören teils Operationen (bei einem Riss), Physio- und Bewegungstherapie, sowie die Nutzung von Kniebandagen oder Knieorthesen. Gut geeignet sind Bandagen und Orthesen, die das Knie umfassend stützen, damit weitere Fehlbewegungen vermieden werden können und das Knie stabil bleibt.

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Haben Sie akut starke Schmerzen, zum Beispiel nach einem Sturz, beim Aufstehen oder bei einer schnellen Bewegung, könnte eine Meniskusverletzung vorliegen. Unser Knie hat einen Außen- und Innenmeniskus. Dabei handelt es sich um halbmondförmige Faserknorpelscheiben zwischen dem Oberschenkel und dem Schienbein. Sie sind wichtig, um Belastungen standzuhalten und gleichmäßig auf das Gelenk zu verteilen. Wird der Meniskus verletzt oder reißt sogar, kommt es zu Schmerzen und teils zu Schwellungen und Blutergüssen. Ob eine Operation nötig ist, hängt von der Schwere der Verletzungen ab. Die Indikation besteht in Ruhepause, Krankengymnastik und dem Tragen von Bandagen oder Orthesen, sowie der Nutzung von Gehstützen.

Haben Sie immer wieder Schmerzen im Knie, vor allem bei und nach Belastung, handelt es sich möglicherweise um Gonarthrose bzw. Knorpelschaden. Die Arthrose im Kniegelenk ist eine Verschleißerkrankung der Knorpelschicht. Unsere Knochen bestehen aus Knorpelmaterial, damit sie nicht aneinanderreiben, es ist quasi eine Schutzschicht. Durch regelmäßige Bewegung bleibt das Knorpelgewebe gut durchblutet. Wer sich dagegen selten bewegt, spürt danach häufig Schmerzen, da die Knorpel nicht daran gewöhnt sind. Doch nicht nur zu wenig Bewegung, sondern auch eine Abnutzung oder Überbelastung führt zu den dauerhaften Schmerzen. Ursachen können aber auch andere Erkrankungen in benachbarten Gelenken sein, wie Fehlstellungen des Hüftgelenks, Meniskusschaden im Knie, Rheuma etc.

Heilen lässt sich die Arthrose leider nicht. Ist der Knorpel einmal geschädigt, wird er langsam abgebaut und der Knochen verdichtet sich, sodass nach und nach Knochen und Knochen immer mehr aneinanderreiben und die Beschwerden zunehmen. Wichtig ist daher, die Symptome zu lindern, indem man mehr oder weniger viel Sport treibt, Physiotherapie macht, das Knie kühlt oder wärmt (je nach Befinden), Schmerzcremes nutzt, Nahrungsergänzungsmittel, die den Knorpelabbau stoppen sollen, einnimmt und bei Belastungen Sportbandagen trägt.

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Bei chronischen Schmerzen, die vor allem bei Belastung auftreten, kann es sich aber auch um das Patellaspitzen-Syndrom, auch Jumpers Knee, handeln. Die Überlastung betrifft hier die Sehnen an der Kniescheibenspitze und tritt häufig bei Sprüngen, zum Beispiel bei Basketball, Hochsprung oder Volleyball auf. Zur Vermeidung empfiehlt es sich, die Muskeln ausreichend zu dehnen und sich vor dem Sport aufzuwärmen, die Belastung langsam zu steigern und sich danach ausreichend Regenerationszeit zu geben.

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Auch unsere Füße sind starken Belastungen ausgesetzt. Sie tragen unser Gewicht, müssen laufen oder rennen, tanzen und sich drehen. Schnell kann es dabei zu Verletzungen und Beschwerden kommen.

Beschwerden im Sprunggelenk entstehen häufig beim Umknicken oder beim Verdrehen des Fußes bei schnellen Bewegungs-Änderungen. Es handelt sich dabei um akute Verletzungen, die zu starken Schmerzen, Schwellungen und zur blauen Verfärbung führen können und einen Arztbesuch erfordern, damit der Fuß auf einen Bruch oder Bänderriss geröntgt und schnellstmöglich behandelt werden kann.

Liegt ein Bänderriss vor, handelt es sich meist um einen Außenbandriss. Die Außenbänder verlaufen entlang der Ferse zu den Knochen des Unterschenkels. Ihre Aufgabe besteht darin, den Fuß nach oben und nach außen zu ziehen. Wenn Sie versuchen, Ihren Fuß nach innen zu knicken, werden Sie merken, dass dies aufgrund der Außenbänder kaum möglich ist. Sind die Wadenmuskeln weniger gut trainiert bzw. verkürzt, knicken wir jedoch leichter nach innen um, sodass das Außenband reißen kann. Auch das Tragen von hohen Absetzen kann dazu beitragen, da der Fuß auf Zehenspitzen noch mehr zur Innenseite neigt, als es von der Anatomie her gedacht ist. Die Bänder sind wenig elastisch und können leicht überdehnt werden. Ein Innenbandriss ist dagegen eher selten und geschieht, wenn der Fuß nach außen gedreht wird und gleichzeitig umknickt.

Reißen das Außen- oder Innenband, sollte man als erstes den Fuß hochlegen und kühlen und sich eine Sportpause gönnen. Sobald man wieder etwas besser auftreten und laufen kann, sollte man Bandagen tragen, um den Fuß vor erneuten Fehlbewegungen zu schützen und den Knöchel zu stützen. Vorbeugend ist es wichtig, die Wadenmuskulatur ausreichend zu trainieren und vor dem Sport zu dehnen, Sportschuhe zu tragen und ebenfalls Bandagen zu nutzen, die vor Umknicken schützen können.

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Haben Sie leichte Schmerzen, die nach wenigen Tagen wieder abklingen, könnte es sich um eine Achillodynie handeln. Die Schmerzen in der Achillessehne treten fast immer beim Sport auf, aufgrund einer langjährigen Fehl- oder Überlastung, vor allem bei Sportarten mit einer hohen Lauf- und Sprungbelastung, wie Fußball, joggen oder Basketball zum Beispiel. Die jahrelangen falschen Bewegungen oder Überbeanspruchungen können mit der Zeit zur degenerativen Abnutzung der Achillessehne führen, sodass es bei Beanspruchung immer wieder zu Beschwerden kommt.

Dauerhafte Schmerzen im Sprunggelenk, also unabhängig von Belastungen, kommen eher selten vor. So haben einige Personen jeden Tag geschwollene Knöchel. Ein Grund dafür kann auch hier, wie beim Knie, ein Knorpelschaden sein, sodass die Knochen direkt aneinanderreiben. Auch eine falsche Druckverteilung der Belastung am Fuß kann zu den Problemen des Sprunggelenks führen. Wie beim Knie, lässt sich auch die Arthrose am Fuß leider nicht behandeln. Man kann nur versuchen, die Symptome zu lindern – also ebenfalls mit Schmerzgels, Bandagen, moderater Bewegung, guten Schuhen etc.

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Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Fuß anzuheben, normal abzurollen und nicht „flüssig“ gehen können, könnten Sie eine Peroneusparese haben. Die Fußheberschwäche ist eine Schädigung des Nervus peroneus im Fuß, der für das Heben und Abrollen des Fußes verantwortlich ist. Da die Ursache für die Fußhebeschwäche häufig andere Erkrankungen sind, wie Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose oder andere Nervenschädigungen, ist es wichtig, dem Arzt genau alle Beschwerden und Vorerkrankungen mitzuteilen, damit er die passende Therapie finden kann. Helfen können Elektrostimulation der geschädigten Nerven, Physiotherapie und das Tragen von Fußhebe-Orthesen. Diese stützen den Fuß und helfen beim Anheben, sodass der Gang wieder normaler und einfacher ist.

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