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Krankheitsbilder und Indikationen für Bandagen, Teil 3: Handgelenk, Daumen und Finger

Krankheitsbilder und Maßnahmen beim Handgelenk

Das Handgelenk ist eine wichtige Verbindung von unserer Hand zu unserem Arm und ermöglicht die Handbeweglichkeit. Da es täglich bei fast allen Tätigkeiten beansprucht wird, kann es hierbei auch schnell zu Verletzungen oder Überlastungen kommen.

Haben Sie direkt nach einem Sturz aufs Handgelenk Schmerzen, die jedoch auszuhalten sind, handelt es sich meist nicht um einen Bruch, sondern eine „Verstauchung“, sodass die Bänder überdehnt sind. Das Handgelenk kann auch leicht geschwollen sein und schmerzt mehr, wenn Sie es bewegen oder belasten. Die Bänder in unserem Handgelenk sind sehr wichtig, damit wir die Hand in jede Richtung bewegen und Dinge greifen/anheben können. Sind die Bänder verletzt, kommt es so nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Kraftverlust und Instabilität. Wird solch eine Bandverletzung nicht zeitnah behandelt, kann sich daraus mit der Zeit eine Arthrose entwickeln. Wichtig ist daher, auch bei nur geringen Schmerzen, zu einem Arzt zu gehen. Die Hand sollte jetzt mit Handgelenkschienen ruhiggestellt und nicht belastet werden. Ist das Band gerissen, ist im Normalfall eine Operation erforderlich.

Wenn Sie Ihre Hand kaum bewegen und strecken können, sodass sie mehr nach unten hängt, könnte es sich um die so genannte Fallhand handeln. Die Radialislähmung (Radialisparese) ist eine motorische Störung der Hand, die ihre Ursache häufig in Verletzungen hat, durch die der Nervus radialis eingeengt oder zerstört wurde. Teils sind die Finger mit beeinträchtigt, sodass auch diese nicht mehr richtig gestreckt werden können. Von alleine kann die Fallhand nicht behoben werden, sodass immer eine OP notwendig wird, bei der die defekten Nerven und Sehnen durch andere ersetzt/verlängert werden. Danach sind Krankengymnastik, Physiotherapie und das Tragen von Bandagen und Orthesen notwendig, um die Hand langsam wieder ans Strecken zu gewöhnen.

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Wenn sich diese Symptome bei sich bemerkbar machen, zum Beispiel auch nach dem Telefonieren oder Radfahren, haben Sie wahrscheinlich ein Karpaltunnelsyndrom. Mit der Zeit werden diese dann schlimmer und es kommt zu chronischen Beschwerden und Kraftverlust. Feinmotorische Tätigkeiten können nicht mehr ausgeführt werden.

Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht dann, wenn der Karpalkanal im Handgelenk zu eng ist, sodass der Druck ansteigt und damit auf die Nerven und kleinen Gefäße drückt. Der Nerv wird so nicht mehr genug mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, sodass er nicht mehr ausreichend funktionieren kann. Der Nerv ist jedoch wichtig für Empfindungen und Bewegungen vor allem des Daumens und des Zeigefingers. Warum der Raum, in dem der Medianusnerv verläuft, zu eng ist, kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Tumore oder Verletzungen.

Sind die Beschwerden leicht und nicht ständig, kann man nachts oder bei Belastung eine Handgelenkbandage tragen, die das Handgelenk leicht stützt und vor Fehlbewegungen schützt. Zudem können Schmerztabletten verabreicht werden. Bei starken Schmerzen und Taubheitsgefühlen, kommt eine Operation in Frage, bei der der Tunnel vergrößert und der Druck demnach minimiert wird.

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Haben Sie in Ihrem Handgelenk starke Schmerzen, die teils in dem Arm ausstrahlen? Anfangs nur bei Bewegungen, später auch im Ruhezustand? Zudem kann die Haut leicht gerötet und geschwollen sein. Dann handelt es sich möglicherweise um Tendovaginitis, also Sehnenscheidenentzündung.  Ausgelöst werden kann eine Tendovaginitis durch gleichbleibende Bewegungen, zum Beispiel bei Computerarbeit, Hanteltraining, Rudern, Klavier oder Tennis. Seltener hat die Sehnenscheidenentzündung ihre Ursache in rheumatischen Gelenkerkrankungen oder in Folge einer Infektion. Wenn das Gelenk stark beansprucht wird, reibt die Sehne an die Sehnenscheide, sodass es zur Entzündung kommen kann.

Am besten wäre es nun, die Hand ruhigzustellen und die Belastung zu minimieren. Bei Sport ist das noch möglich, indem man einfach eine Sportpause einlegt. Entstand die Entzündung beim Arbeiten, geht das nicht immer. Man kann hier nur versuchen, die Symptome zu lindern, indem man zum Beispiel ein ergonomisches Mouse-Pad nutzt oder stützende Bandagen trägt. Sind die Beschwerden sehr schlimm, hilft nur eine Krankschreibung. Denn sonst kann sich schnell eine chronische Sehnenscheidenentzündung daraus entwickeln. Meist ist dann nur noch eine OP hilfreich, bei der das entzündete Gewebe entfernt und die Sehnenscheide erweitert wird.

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Unser Daumen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Hand, um Dinge greifen und festhalten zu können. Er hat Kraft und steht den anderen Fingern gegenüber. Im Gegensatz zu ihnen, besteht er nur aus zwei statt drei Fingerfliedern. Wenn unser Daumen oder wichtige Finger, wie der Zeigefinger, Probleme machen, merken wir das bei fast jeder Tätigkeit.

Nach einem Sturz auf den Daumen bzw. wenn der Daumen extrem nach außen überdehnt wird, kann es zu einem Seitenbandriss kommen. Der Daumen kann nun möglicherweise stark seitlich abgespreizt werden und nicht mehr zum Greifen genutzt werden. Da dies häufig bei Unfällen beim Skifahren passiert, hat die Verletzung auch den umgangssprachlichen Namen Skidaumen. Das Seitenband kann dabei entweder einreißen und komplett abreißen, was dann meist eine Operation und eine Nachbehandlung mit einer Daumenschiene nötig macht. Wird die Verletzung nicht behandelt, kann sich daraus eine chronische Fehlstellung oder Instabilität entwickeln.

Ihr Daumen schmerzt und lässt sich nur schwer bewegen, vor allem bei Belastung, später auch im Ruhezustand? Dabei handelt es sich möglicherweise und eine Verschleißerkrankung, also Arthrose, die beim Daumen als Rhizarthrose bezeichnet wird. Durch die Schwierigkeiten, den Daumen korrekt zu bewegen, kann sich daraus mit der Zeit eine Fehlstellung oder Verrenkung entwickeln. Betroffen ist meist das Sattelgelenk am Handgelenk. Da sich die Arthrose aufgrund von Abnutzung des Knorpelgewebes entwickelt, kann man dagegen kaum etwas machen. Man kann nur spezielle Bandagen tragen, um die Belastung zu minimieren und die Schmerzen zu lindern.

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Wie beim Daumen, kann es auch bei den anderen Fingern durch Verletzungen zu Rupturen der Fingersehnen führen, zum Beispiel beim Sport oder im Alltag. Je nachdem, ob die Beuge- oder Strecksehnen betroffen sind, können nun Probleme bei der Extension und Flexion, also dem Strecken und Beugen des Fingers, auftreten. Sind die Strecksehnen betroffen, kann der Finger nur noch leicht bzw. gar nicht mehr gestreckt werden. Sind die Beugesehnen betroffen, kann der Finger im Mittel- und Endgelenk nicht mehr gebeugt werden. Die Grundgelenke lassen sich aber weiterhin beugen, da dies von den Handmuskeln übernommen wird.

Ob der Finger operiert werden muss, hängt von der Schwere der Verletzung und Unbeweglichkeit ab. Um die Flexion und Extension wieder zu verbessern, können spezielle Finger-Quengelschienen getragen werden. Die Fingerbewegung kann damit gleichzeitig entlastet und trainiert werden.

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Wenn sich Ihr Finger nur schwer strecken lässt, kann es sich auch um den sogenannten „schnellenden Finger“ handeln. Das heißt, der Finger lässt sich nicht strecken und bewegt sich dann plötzlich und ruckartig nach vorne, mit zuckenden Bewegungen, so als habe sich eine Blockade gelöst. Ursache ist eine Sehnenverdickung am Ringband des Fingergelenks. Die Ringbänder dienen dazu, die Sehnen am Knochen zu halten. Wenn wir den Finger beugen oder strecken, gleitet die Sehne dann somit unter dem Ringband hindurch. Wenn die Sehne jedoch dick geschwollen ist, passt sie sozusagen nicht mehr durch das Ringband. Ein hoher Kraftaufwand ist nötig. Wenn es geschafft ist, schnellt der Finger nach oben oder unten – je nach Bewegung.

Schmerzhaft und intensiv ist die Blockade meist am Morgen. Im Prinzip handelt es sich um eine Sehnenscheidenentzündung, wie sie auch beim Handgelenk auftaucht. Zudem kann der Springfinger in Kombination mit dem Karpaltunnelsyndrom, Diabetes und rheumatoider Arthritis auftreten. Ursachen können aber auch Überlastungen oder Verletzungen sein, zum Beispiel durch Überbeanspruchung in Beruf oder Freizeit. Bei leichten Beschwerden, kann der Finger mit Kortison behandelt werden, damit die Entzündung an der Sehne zurückgeht. Ist die Sehne stark verdickt, hilft nur eine Operation, bei der das Ringband durchtrennt wird. Die Entzündung geht dann im Normalfall auch zurück. Die anderen Ringbänder des Fingers übernehmen die Aufgabe des fehlenden Ringbands.