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Tipps gegen Inkontinenz

Beckenbodentraining

Um Blasenschwäche vorzubeugen oder zu lindern, kann es sehr hilfreich sein, den Beckenboden zu trainieren. Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Bändern und Bindegewebe und ist bei Frauen etwas breiter als bei Männern, da er flächiger angelegt ist. Der Beckenboden ist quasi der Boden der Beckenhöhle des Menschen und gibt unseren Organen im Inneren Halt. Die Funktionen des Beckenbodens liegen zudem im Anspannen und Entspannen, sowie im reflektorischen Gegenhalten, was wichtige Faktoren für Kontinenz sind, also dem Anhalten von Stuhl und Urin, sowie dem Loslassen beim Toilettengang. Reflektorisch gegenhalten muss der Beckenboden zum Beispiel beim Husten, Tragen von schweren Dingen oder Lachen, um auch hier trocken zu bleiben. Ist der Beckenboden jedoch geschwächt, kann dies zu Inkontinenz führen, sodass unfreiwillig Urin und/oder Stuhl austreten. Wer also etwas gegen seine Blasenschwäche unternehmen bzw. dieser vorbeugen möchte, sollte Beckenbodentraining machen. Dies kann helfen, die Blase besser zu kontrollieren, sowie den Harndrang zu minimieren.

Beckenbodengymnastik kann zu Hause, aber auch unterwegs ausgeführt werden. Schon auf einem Bürostuhl können Sie trainieren, indem Sie die Beckenbodenmuskulatur für 10 Sekunden anspannen und dann wieder locker lassen und dies ca. 10-mal wiederholen.

Eine weitere Übung ist im Schneidersitz auf dem Boden möglich. Heben Sie die Beckenbodenmuskeln langsam nach oben an, halten die Spannung und lassen dann wieder locker. Auch das mehrmals wiederholen.

Die nächste Übung geht im Stehen: Gerade hinstellen, die Füße leicht auseinander. Nun die Beckenbodenmuskeln nach oben und innen ziehen, halten, lockerlassen.

Das Prinzip, die Spannung zu halten und wieder locker zu lassen, ist also immer gleich. Probieren Sie es einfach mal aus.

Bei den Übungen sollten Sie jedoch immer darauf achten, dass Sie wirklich nur den Beckenboden und nicht noch andere Muskelgruppen mit anspannen. Wenn Sie Schwierigkeiten dabei haben, können Sie sich auch an ein Fitnessstudio oder eine Physiotherapie wenden, die Beckenbodentraining anbieten. Übrigens ist Beckenbodentraining auch ideal in und nach der Schwangerschaft geeignet.

Gymnastikmatte

Ebenfalls gut geeignet, um häufigen Harndrang zu minimieren und die Blase zu stärken, ist Toilettentraining. Das beginnt damit, den Toilettengang so weit wie möglich hinauszuzögern. Somit lassen sich die Zeiträume zwischen den Toilettengängen vergrößern, sodass der Harndrang insgesamt weniger und die Kontrolle über die Blase erhöht werden kann. Versuchen Sie auch, nicht so sehr daran zu denken, dass Sie auf Toilette müssen, sondern lenken sich ab. Sollte anfangs dennoch mal etwas daneben gehen, nicht davon irritieren lassen, sondern weiter trainieren! Zudem den Urin bitte nicht zu lange aufhalten – nur solange, wie es Ihnen möglich und angenehm ist. Der Zeitraum zwischen den Toilettengängen wird dann nach und nach automatisch zunehmen.

Ebenfalls eine Möglichkeit des Toilettentrainings ist, immer nach festen Zeiträumen auf Toilette zu gehen, also zum Beispiel alle zwei Stunden, egal ob Sie müssen oder nicht. So kann sich der Körper an die festen Zeiten gewöhnen, sodass nur dann Harndrang besteht. Was für Inkontinenz von Urin gilt, gilt im Übrigen auch für Stuhl, wobei der Toilettengang hier auf ein- zweimal täglich reduziert wird. Natürlich muss sich der Körper erst daran gewöhnen, nur zu bestimmten Zeiten auf Toilette zu gehen. Doch nach und nach können Sie damit die Kontrolle über sich und ihren Körper zurückgewinnen.

Wenig Bewegung und Übergewicht können ebenfalls Ursachen von Inkontinenz sein. Ausdauersport und Gewichtsreduzierung können also helfen, die Blasenschwäche zu minimieren. Ausdauersport wirkt sich positiv auf den gesamten Körper aus. Ob nun Radfahren, Laufen, Schwimmen oder Tanzen: Machen Sie das, was Sie gerne machen und merken Sie selbst, wie gut Ihnen die Bewegung tut. Bei springenden und hüpfenden Sportarten kann es passieren, dass Sie durch Ihre Blasenschwäche ungewollt Urin verlieren. Lassen Sie sich aber deswegen nicht davon abhalten, Ihren Lieblingssport weiter zu machen und tragen Sie dabei einfach Windeln oder Slipeinlagen.

Wenn Sie ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben, versuchen Sie zudem, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und auf Süßigkeiten, zu viel Fett und Zucker zu verzichten, um abzunehmen. Denn durch weniger Gewicht, wird der Beckenboden entlastet, sodass auch die Inkontinenz weniger wird bzw. sogar ganz verschwinden kann. Wer viel Stress hat, kann zudem auch Yoga oder Pilates machen. Ein entspannter Körper kann sich ebenfalls positiv auf Inkontinenz auswirken.

Pilates

Viele denken, dass sie weniger trinken sollten, wenn sie ständig auf Toilette müssen. Das ist aber falsch! Gerade jetzt ist es wichtig, 1,5-2 Liter täglich zu trinken, bei Hitze und Sport sogar noch mehr. Denn trinken hilft dabei, die Nieren bei Ihrer Arbeit zu unterstützen und Giftstoffe auszuspülen. Am besten sind natürlich Wasser, gerne auch mit ein wenig Geschmack, sowie zuckerfreier Tee und stark verdünnte Säfte oder Schorlen. Auch 1-2 Tassen Kaffee am Tag sind in Ordnung. Auf Alkohol und gezuckerte Limonaden sollten Sie weitestgehend verzichten. Wenn Sie Probleme damit haben, ausreichend zu trinken, füllen Sie sich alle 1-2 Stunden ein Glas mit Wasser, das sie innerhalb dieser Zeit austrinken. So kommen Sie leichter auf die benötigte Trinkmenge. Bei Senioren im Altersheim kann zudem ein Trink- und Toilettentagebuch helfen, sodass ein genauer Überblick darüber besteht, wie oft der Toilettengang täglich stattfindet und wieviel getrunken wurde.

Ein weiterer Tipp ist es, die Blase gut zu schützen. Dazu gehört es, sich wettergerecht, warm genug anzuziehen und sich nicht auf kalte Oberflächen zu setzen. Also lieber ein Sitzkissen oder eine Decke drunter legen – auf dem Gartenstuhl, im Café etc. Im Sommer sollten Sie die nassen Badesachen zudem immer wechseln, sobald Sie vom Schwimmen kommen und sie nicht am Körper in der Sonne trocknen lassen. Das beugt zudem auch Blasenentzündungen und Erkältungen vor und ist einfacher angenehmer.

Wer unter Inkontinenz leidet und sich deswegen nicht mehr raus traut, sollte sich nach geeigneten Inkontinenzartikeln umschauen. Dafür gibt es entweder Inkontinenz Einlagen, die in den Slip gelegt bzw. geklebt werden, Windeln mit Klettbändern oder Einmal-Slips. All diese Artikel sind zur Einmal-Anwendung gedacht, werden also entsorgt, sobald sie voll sind. Unangenehm wird das Tragen dennoch nicht. Die modernen Materialien sind dünn und dennoch saugstark und haben einen Nässeschutz, sodass sich die Haut nicht nass anfühlt, auch wenn die Windel voll ist. Sie lassen sich leicht und unsichtbar unter der Kleidung tragen. Gerade für mobile Menschen, sind die Einweg-Slips gut geeignet, da sie sich wie normale Slips einfach hoch- und runterziehen lassen und demnach sehr praktisch im Alltag sind. Windeln mit Klettverschlüssen sind dagegen eher für liegende Personen gedacht. Je nachdem, wie stark die Inkontinenz ist, haben die Produkte verschiedene Saugstärken. So sind viele Einlagen eher für leichte Blasenschwäche gedacht. Bei starker Harn- und/oder Stuhlinkontinenz sind Windelhosen und Einmal-Slips die bessere Wahl.

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Wer sich noch sicherer fühlen möchte, kann über die Produkte noch waschbare Slips aus zum Beispiel PVC tragen, damit absolut keine Flüssigkeit und kein Stuhl nach außen treten können. Erhältlich ist so ein PVC-Slip auch als Inkontinenz Bademode mit integrierter Einlage, die rundum Schutz bieten, sodass weder Urin und Stuhl ins Wasser gelangen, aber auch kein Wasser durch den Stoff dringt. Wichtig bei allen Artikeln ist, die richtige Größe nach dem empfohlenen Bauch- oder Hüftumfang bzw. der Kleidergröße auszuwählen, damit diese auch gut passen und optimalen Schutz, auch seitlichen Auslaufschutz, bieten.

Doch nicht nur Einlagen, Slips oder Windeln sind wichtig, sondern auch die richtigen Pflegeprodukte. Denn gerade bei Inkontinenz sollte die Haut immer sehr gut gepflegt werden, um Entzündungen zu vermeiden. Als erstes sollte man den Hautbereich mit einer Reinigungslotion sanft reinigen – am besten mit speziellen Waschprodukten ohne künstliche Zusatzstoffe. Danach sollte man die Haut gut abtrocknen, mit einer pflegenden Creme einreiben und dann erst die Windel anziehen. Und das macht man dann am besten immer, sobald das Inkontinenz Produkt gewechselt wurde. Nur so kann die Haut frei von Entzündungen bleiben und ein sauberes und frisches Gefühl entstehen. Niemand muss sich schämen, wenn er unter Inkontinenz leidet. Die zahlreichen Hilfsmittel, die es gibt, helfen dabei, sich dennoch ganz normal zu fühlen. Und mit unseren Tipps schaffen Sie es vielleicht sogar, Ihre Beschwerden zeitweise oder dauerhaft zu lindern!

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