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Tipps und Tricks zum Umgang mit einem Rollator

Der Rollator (auch Gehhilfe oder Gehwagen) gehört inzwischen bei vielen Senioren zum täglichen Spaziergang oder Besorgungen dazu. Dadurch erhöht sich bei vielen Senioren die Mobilität wieder deutlich. Deswegen möchten wir an dieser Stelle mal ein paar nützliche Hinweise zum Umgang mit dem Rollator geben.

Belastbarkeit:

Oft werden wir gefragt, ob die maximal zulässige Belastung sich nur auf das Körpergewicht des Nutzers bezieht? Das ist natürlich nicht so. Zur maximalen Belastbarkeit gehören natürlich auch die Bekleidung des Nutzers und die Gegenstände, die sich im Einkaufskorb befinden.

Transport:

Wenn der Rollator im gefalteten Zustand transportiert wird, ist er besonders "empfindlich" und kann beschädigt werden. Daher ist ein sorgfältiger Umgang sehr wichtig. Für längere Transporte empfiehlt es sich den Rollator in eine Transporttasche zu packen, wie diese z.B. für den Topro Troja angeboten wird. Ansonsten achten Sie bitte darauf, keine Koffer oder schweren Gegenstände auf den Rollator zu stellen. Dadurch kann der Rahmen verbogen werden.

Sicherheit:

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie darauf achten, dass der Rollator über Reflektoren verfügt, so dass Sie in der Dunkelheit besser gesehen werden. Noch besser ist es allerdings, wenn auch Sie Reflektoren direkt am Körper tragen. Ein Beispiel dafür der Hersteller Topro, der einen LED-Alarm mit Bewegungssensor anbietet:

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Richtige Höhe:

Entscheidend für die Sicherheit beim Gehen, die der Rollator geben soll, ist die Einstellung der Griffhöhe. Der Nutzer sollte dazu relativ aufrecht zwischen den Griffen stehen und die Arme locker hängen lassen. Die Griffhöhe muss dann auf Höhe der Handgelenke eingestellt werden. Bei einigen Modellen ist die Griffhöhe mit Markierungen am Rahmen versehen und kann somit auch nach einem Transport wieder leicht eingestellt werden.

Sitzhöhe:

Die Sitzhöhe ist eine entscheidende Größe beim Kauf eines Rollators. Denn nichts ist schlimmer als ein zu hoher oder zu niedriger Sitz. Die Hersteller bieten Ihre Gehwagen daher oftmals in bis zu 3 verschiedenen Größen an. Die Auswahl der richtigen Größe erfolgt nach Ihrer Körpergröße.

Das Sitzen:

Zu den angenehmen Dingen an einem Rollator gehört sicherlich, dass man eine Pause im Sitzen machen kann. Doch dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten. Als erstes sollten Sie sich niemals hinsetzen, ohne beide Feststellbremsen vorher fest gestellt zu haben. Auch ein glatter Untergrund ist gefährlich und könnte dazu führen, dass die Räder trotz Bremse wegrutschen. Dann empfiehlt es sich den Rollator gegen einen festen Gegenstand zu stellen.
Um länger und bequemer sitzen zu können, gibt es auch Rückengurte. Diese werden meistens an den Haltegriffen montiert und ermöglichen so ein ermüdungsfreieres Sitzen. Einige Modelle davon sind sogar gepolstert. Bitte verwenden sie diese Gurte aber nicht als "Kleiderstange". Denn wenn Kleidung während der Fahrt in die Räder kommt kann es passieren, dass Sie als Rollatornutzer stürzen.

Allgemeine Hinweise:

Hängen Sie keine Taschen und Beutel an den Rollator, das kann zum Umkippen führen. Außerdem ist es nicht vorgesehen, Personen damit zu schieben. Auch hier besteht wieder eine große Gefahr des Kippens. Achten Sie auch darauf, dass der Rollator im zusammengefalteten Zustand sicher steht und nicht umfallen kann, denn dadurch könnten sonst Schäden entstehen. Nach dem Auseinanderfalten achten Sie bitte auch darauf, dass alle Teile richtig montiert und eingerastet sind. Vorallem sollten Sie die Bremsen auf Funktionstüchtigkeit überprüfen.

Wartung:

Auch ein Rollator sollte regelmäßig einer Sichtkontrolle unterzogen werden. Dabei ist vor allem auf die Abnutzung der Reifen und Bremsen, sowie auf evtl. Beschädigungen am Rahmen zu achten. Abgefahrene Reifen und nicht mehr einwandfrei funktionierende Bremsen sollten umgehend ausgetauscht werden. Bei einem defekten Rahmen hilft meistens nur noch eine Neuanschaffung. Bei kleineren defekten ist es oftmals möglich diese auch selbst zu beheben. Wir haben in unserem Sortiment eine Auswahl an gängigen Ersatzteilen verfügbar.

Verordnung vom Arzt (Rezept):

Rollatoren, oder auch Gehhilfe mit Rädern genannt, können natürlich auch von einem Arzt verordnet werden. In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten für einen Standardrollator. Leichtgewichtrollatoren über die Krakenkasse zu erhalten ist meistens etwas schwieriger. Wir erhalten auch viele Anfragen, ob wir Rezepte verrechnen können. Dies ist uns leider im Moment nicht möglich, da jede Krankenkasse unterschiedliche Preise und Verträge hat. Einige unser Kunden bekommen aber einen Anteil von der Krankenkasse erstattet, wenn sie unsere Rechnung bei der Kasse einreichen. Wie hoch der erstattungsfähige Betrag ist hängt dann natürlich von der jeweiligen GKV ab.

 

Der Rollator ist in der heutigen Zeit gesellschaftsfähig und zum Teil sogar schon ein bisschen zum Modeobjekt geworden. Denn es kommen fast jedes Jahr neue Trendfarben, wie rot, weiß oder pink auf den Markt und sogar diverse "Modesets" um die Einzigartigkeit seines eigenen Gehwagens zu unterstreichen (z.B. rote Kunstlederbezüge für den Rahmen). Verstekcen sie sich nicht in den eigenen vier Wänden - Gönnen auch Sie sich wieder mehr Mobilität im Alter!

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