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Männertag oder Der verschwundene Mann

Männertag ist neben Fasching für mich die amüsanteste Festivität des Jahres. Denn wer sich als Unbeteiligter jetzt aus den Haus wagt, wird vielleicht kostenlos die herrlichsten Aufführungen auf Straßen und Fußwegen erleben können.

Männer, die sonst jede Musikalität abstreiten, beweisen lautstark und überaus atonal, dass sie im Recht liegen mit ihrer gesanglichen Einschätzung.

Eigentliche Tanzmuffel präsentieren dazu ausgefallene Choreographien, welche sich durch die raffinierte und gekonnte Beinarbeit nur von “Lord of the Dance” toppen lassen.

Und spätestens wenn der erste “Akteur” eines Ensembles auf einem ansonsten verlassenen Weg urplötzlich verschwunden ist, gewinnt die ganze Aufführung sogar an Dramaturgie. Doch schon A.C. Doyle lehrte uns – es gibt für jeden Fall eine Lösung. Diese hier könnte eine Fahrradspur sein, welche im Straßengraben entschwindet und in lauten Schnarch-Geräuschen endet.

In dem Sinne wünsche ich allen Zuschauern viel Vergnügen bei der Aufführung.

Und allen Darstellern: “Gut Durst.”  Migränemasken finden Sie übrigens auch auf www.careshop.de.



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