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Oh je. Die Weihnachtsfeiertage sind offiziell vorbei und der Eine oder die Andere traut sich wirklich nicht mehr auf die Waage. Ganz zu schweigen von den gemeinen kleinen Kalorien, die über Nacht die Sachen enger genäht haben.
Natürlich kann man sich jetzt ruhig zurücklehnen und sich einreden, dass der Winterspeck doch gerade recht kommt, wo die Meteorologen eh schlechtes Wetter angesagt haben.
Vor einiger Zeit las ich in einem Buch einen Ausspruch, dem ich nur zustimmen kann:
“Weihnachten ist kein Fest – sondern eine innere Einstellung.”
Nur die wenigsten mögen in diesen Tagen das Wort Weihnachten auch nur hören. Stress und Hektik bestimmen den Alltag. Geschenke kaufen – wobei man erst einmal wissen muss, was geschenkt wird. Die Kinder sind zu Hause und beginnen irgendwann mit ihrer Aufgeregtheit und Hochstimmung wirklich zu nerven. Die Eltern und Großeltern haben sich entweder zum Besuch angekündigt oder erwarten Ihr Erscheinen an deren gedeckter Weihnachtstafel. Ach ja. Nicht zu vergessen, die Frage, wo man an welchem Tag unterkommt. Wer den Weihnachtsmann oder das Christkind spielt. Ob das Geld überhaupt reicht. Und und und.
So. Es ist endlich wieder Weihnachtsmarktzeit und ich gestehe, dass ich mich jedes Jahr darauf freue. Auch wenn gedrängelt und geschubst wird. Auch wenn die Schlangen ewig weit stehen. So eine leckere Weihnachts-Tasse Glühwein ist es es doch wert. Nur wenn der Krankenwagen sich einen Weg durch die Menge bahnt, kann der Spaß schon vorbei sein. Diesmal war es ein älterer Mann, der abgeholt werden musste, weil er – wenn man dem Buschfunk, der sich um ihn aufbaute – glauben darf, sich anscheinend die Hüfte verletzt hatte. Aber ich bin kein Arzt und unterlasse jegliche Spekulationen.
In wenigen Tagen werden die meisten von Ihnen wohl auch wieder Stiefel und Schuhe putzen – denn Nikolaus steht wieder vor der Tür. Zum Glück endlich an einem Sonntag, so dass man das Ganze auch in Ruhe genießen kann. Und dem Süßigkeiten-Schwund in den Regalen der Geschäfte nach zu urteilen, werden wieder unzählige Kinder an diesem Tag und wahrscheinlich auch den nächsten kaum irgendeine Hauptspeise anrühren.